Mit großem Engagement und viel Herzblut haben junge Menschen aus der Leppermühle gemeinsam mit Mitarbeitenden, Freunden und Unterstützern ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt. Unter dem Motto „Gemeinsam etwas bewegen“ veranstaltete die Einrichtung bereits zum zweiten Mal einen Spendenlauf zugunsten der Ukraine-Hilfe. Insgesamt wurden dabei beeindruckende 250 Kilometer wandernd und joggend zurückgelegt. Ob sportlich ambitioniert oder gemütlich unterwegs – jeder einzelne Schritt diente einem gemeinsamen Ziel: Menschen zu helfen, die unter den Folgen des Krieges in der Ukraine leiden. Der pädagogische Einrichtungsleiter Marc Apfelbaum ging mit gutem Beispiel voran und lief selbst aktiv mit.
Neben den sportlichen Leistungen sorgten selbstgebackener Kuchen und eine wärmende Suppe für zusätzliche Unterstützung der Aktion. Am Ende kamen insgesamt 875 Euro zusammen. Die Spendensumme wurde – wie bereits im Jahr 2022 – an die Hilfsorganisation GAiN in Gießen übergeben, die sich seit Beginn des Krieges intensiv für die Menschen in der Ukraine einsetzt.
Zur offiziellen Spendenübergabe wurde die Gruppe aus der Leppermühle herzlich von Anne-Katrin Loßnitzer (Mitarbeitende GAiN), empfangen. Im Anschluss berichtete Nils Pettkus, Projektleiter des Ukraine-Projektes, eindrucksvoll und bewegend von seinen Erfahrungen aus dem Einsatzgebiet. Dabei wurde deutlich, wie wichtig schnelle und direkte Hilfe für die betroffenen Menschen ist. Besonders berührte die Geschichte eines älteren Mannes, der durch den Krieg sein Zuhause und seinen gesamten Besitz verloren hatte. Dank der Unterstützung von GAiN konnte ihm ein neuer Wohncontainer zur Verfügung gestellt werden. Dieser wurde eigens in die Ukraine transportiert, vor Ort aufgebaut, angeschlossen und vollständig eingerichtet. Ein Beispiel dafür, wie konkrete Hilfe unmittelbar dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.
Zum Abschluss führte Anne-Katrin Loßnitzer die Besuchergruppe durch das Hilfsgüterlager, in dem zahlreiche Sachspenden sortiert und für den Weitertransport vorbereitet werden. Für die jungen Menschen aus der Leppermühle war schnell klar: Dieses Engagement möchten sie auch künftig unterstützen – etwa bei Pack- und Sortieraktionen oder weiteren gemeinsamen Hilfsprojekten.