Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Verein für Jugendhilfen Leppermühle e.V. einen Fachtag für die Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte. Obwohl sie eine der größten Berufsgruppen im Verein bilden, treffen sie doch im Arbeitsalltag selten aufeinander und haben damit auch wenig Gelegenheit zum Austausch. Der Fachtag soll ihnen die Möglichkeit dazu geben. Gleichzeitig geben interne und externe Referenten Tipps und Denkanstöße, die die Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte mitnehmen und in ihre Arbeit integrieren können.
Um kraftvoll in einen auch körperlich anstrengenden Arbeitstag starten zu können, ist ein gesundes Frühstück besonders wichtig. Ökotrophologin Eva König zeigte auf, welche Bestandteile es idealerweise beinhalten sollte und warum welche Nährstoffe so wichtig für den Körper sind. Ihre Kollegin Teresa Maaz hatte einige Rezepte zusammengestellt – von Porridge über selbstgebackenes Brot bis zu leckeren Aufstrichen – die die Teilnehmerinnen mitnehmen und selbst ausprobieren konnten. Kostproben aus dieser Zusammenstellung gab es selbstverständlich auch, zubereitet worden waren sie zuvor im Arbeitstrainingsbereich KaffeeMühle auf der der Leppermühle.
So gestärkt konnten sich die Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte anschließend im World Café untereinander zu vorgegebenen Themen austauschen. Sie diskutierten Fragen wie: Welche Rolle hat die Hauswirtschafts- bzw. Reinigungskraft in der Wohngruppe? Welches Verhältnis hat eine Hauswirtschafts- bzw. Reinigungskraft zu den Bewohnerinnen und Bewohnern? Welche Tipps und Tricks hast du für deine Kolleginnen? Wie gelingt eine gute Kommunikation?
Zur letzten Frage war mit Simone Alexander eine externe Referentin zum Fachtag eingeladen. Sie zeigte auf, wie unterschiedlich jeder Mensch seine Umwelt wahrnimmt und welche unterschiedlichen Voraussetzungen das für die gemeinsame Kommunikation schafft. Sie gab zudem einen Einblick in das Konzept der gewaltfreien Kommunikation.